Donnerstag, 16. Oktober 2014

Mottoparty "FROZEN"

Ich habe es ja im September-Best-Of schon angekündigt: die Dame des Hauses hat sich zur Feier ihres 5. Geburtstages eine Eiskönigin-Party gewünscht!


Eines vorneweg: natürlich muss man einen Kindergeburtstag nicht so akribisch vorbereiten und bis ins kleinste Detail planen und organisieren. Es würden auch eine Hand voll bunter Luftballons, Stuhltanz und Topfschlagen ausreichen, um ein paar 4-5-jährige Mädchen und Jungs glücklich zu machen. Aber weil ich selber so viel Spaß daran habe, ein Partymotto umzusetzen mit entsprechenden Snacks, Getränken und passenden Spielen für die Gäste, gibt es bei uns eben die Tradition des großen Themengeburtstages. 
In diesem Sinne: herzlich Willkommen auf unserer (virtuellen) Party! Vielleicht sucht ja jemand von euch noch nach Anregungen für dieses Motto. Bedient euch!

Der eigentliche Geburtstag war ein Dienstag, an dem ich (wir hätten ausschlafen können, ich habe mir frei genommen) um 7 Uhr morgens hektisch geweckt wurde mit den Worten: "MAMA, STEH AUF! ICH BIN FÜNF!!!". Es schloss sich im Sonnenaufgang das Kuchenfrühstück an, die 5-jährige hat stolz ihr handmade-Zahlen-Longshirt von Mama angezogen, den Luftballon-Vorhang an der Zimmertür bestaunt und Geschenke ausgepackt. Highlights waren die sehnlichst gewünschte "Elsa mit den leuchtenden Brüsten" (Eiskönigin-Barbie, die singt und dabei blau leuchtet) und der kuschelige Drache Kokosnuss mit Buch und CD. Anschließend wollten wir eigentlich einen Ausflug in den Zoo nach Eberswalde machen. Als wir ankamen, regnete es allerdings und sollte laut Prognose auch vorläufig nicht aufhören. Als Alternative ging es vor Ort Pizza essen mit einem spontanen Familientreffen, klein aber fein.


Der nächste Programmpunkt: die Eiskönigin-Feier vier Tage später...

Schon Wochen vorher habe ich im Internet nach Ideen und Anregungen gesucht und mal wieder festgestellt: es gibt nichts, was es nicht gibt! Wie im Sommer mit unserer Gender-Reveal-Party wurde ich auch beim Thema "Frozen" schnell fündig. Die "Eiskönigin" ist vor allem im englischsprachigen Raum ein beliebtes Geburtstagsmotto und viele Leute hatten schon viele gute Ideen diesbezüglich! Dass ich die Online-Pinnwand Pinterest liebe, habe ich hier ja schon mehrfach erwähnt. Einziges Risiko: man kommt vom Hundertsten ins Tausendste, wenn man sich durch die verschiedenen Boards und dazugehörigen Blogs clickt. Einige Millionär-Folgen von Jauch sind so an mir vorbeigekleckert, während ich scrollend am Handy hing auf der Couch...

Die Deko hatte ich (übrigens hier) schon einige Zeit vorher bestellt, die wartete nun sehnsüchtig im Karton auf ihren Einsatz. In der Woche vor der großen Party schrieb ich viele Listen, hakte Einiges ab und strich Anderes wieder, kaufte ein (Auszug aus der Einkaufsliste: Salzbrezeln, Mandarinen, Klopapier, Druckerpatrone (!), Erdbeeren, Schokotropfen, Mohrrüben, Rasierschaum, Glitzersteine, ... Kommentar meines Mannes: "...und du bist dir sicher, dass du das alles brauchst?!") und fing gemeinsam mit Fiona an zu schneiden und zu kleben. Sie hatte großen Spaß an den Vorbereitungen, ließ sich alles genauestens erklären und half, wo sie konnte. Ich staune immer wieder, wie sorgfältig und genau sie schon mit der Schere umgehen kann. Wenn ich mich da an meine Kindheit erinnere... *hüstel*

Für die 5 Mädchen und den einen Jungen haben wir aus hellblauem Glitzer- bzw. normalem braunen Moosgummi Kronen und ein Geweih ausgeschnitten (Vorlage gibt's hier) und mit Gummiband und Tacker daraus personalisierten Kopfschmuck gebastelt (in den weißen Kreis kam jeweils der Anfangsbuchstabe des Namens), den jeder Gast gleich zu Beginn der Party aufsetzen durfte. Die bunten Strohhalme habe ich mit sog. "straw flags", kleinen Fähnchen, aufgepeppt und die Schilder im Eiskönigin-Design haben wir ausgeschnitten und für das Buffet beschriftet. Diese kostenlosen Vorlagen für Schildchen, Banner, Etiketten uvm. habe ich hier gefunden (dafür übrigens auch die Druckerpatrone auf der Einkaufsliste). Es macht auf jeden Fall etwas her, wenn die originalen Figuren aus dem Film dann auch tatsächlich in der Deko auftauchen!
Last but not least: die 3D-Schneeflocke aus Papier - wow, eine der schönsten Winterbasteleien und gleichzeitig eine der leichtesten Anleitungen, die ich je nachgearbeitet habe! Man braucht dafür nur 6 Blätter, eine Schere, Klebeband und einen Tacker. Alles andere sieht nach filigraner Faltkunst aus, ist aber in wenigen Einzelschritten erklärt und durchgeführt. Für euch ausprobiert: je kleiner die Schneeflocke, desto friemeliger die Arbeit. Aus A4-Blättern gefertigt hat sie einen Durchmesser von etwa 40cm, also absolut partytaugliche Deko! (Die Anleitung ist zwar auf Englisch, aber die Bilder sind selbsterklärend --> click)


Dass die 5-jährige Eiskönigin herself ihre Gäste natürlich standesgemäß im Elsa-Kostüm empfing, ist selbstredend. Ich war erstaunt, dass es noch keine Flecken hatte, so oft, wie sie es zu Hause schon getragen hat im Vorfeld... Nachdem ich die Polaroid-Fotos von den Gästen vor der Luftballonwand gemacht hatte, erklärte Fiona stolz und sehr detailliert den anderen Kindern das Buffet:
(Die Schildchen stecken übrigens ganz mottogetreu in halbierten Styropor-"Schneekugeln")

"Olaf am Stiel, das sind Bananenschneemänner"

"Olafs Nasen, das sind Mini-Mohrrüben"


"Annas gefrorene Herzen, also Erdbeeren mit Vanillesoße"

"Elsas Eistrunk, das ist blau gefärbte Sprite"

"Svens Geweihe sind Salzbrezeln"

"Elsas Schneebälle: leckere Marshmallows"

"...und geschmolzener Olaf, also Vanillejoghurt mit Mandarine"


Zu allererst gab es für jeden ein Stück von "Elsas Eiskuchen", weiß-blauer Selterskuchen, der immer allen Kindern schmeckt und den Papa und ich in Gemeinschaftsarbeit hergestellt haben. Zum ersten Mal in meinem Leben mit Fondant gearbeitet (ich dachte immer, es hieße französisch "Fondong", neulich lief Fersehwerbung für "Fonn-Dannt", huh?). Die Küche sah hinterher zwar renovierungsbedürftig aus, aber die große "5" kam super an und jeder wollte seinen Lieblingscharakter aus dem Film auf dem Teller haben (die kleinen runden Bilder sind übrigens essbares Reispapier, eigentlich als Muffin-Topper gedacht)

 


Danach haben wir Geschenke-Flaschendrehen gespielt: alle Gäste setzen sich im Kreis hin und das Geburtstagskind darf die Flasche drehen. Derjenige, auf den sie zeigt, übergibt sein Geschenk, was dann auch sofort ausgepackt wird. Oh, Olaf, dem der Kopf wegspringt - große Freude!


Dann wurde erstmal drinnen gespielt, weil das Wetter sich nicht gerade von seiner freundlichsten Seite zeigte: Olaf-Becherwerfen mit "Schneebällen" und mit Karottenringen (Moosgummi) auf Svens Geweih zielen. Gar nicht so leicht!
Auf die Plätze, fertig, LOS!


Als es draußen ein bisschen schöner wurde, kam der Insta-Snow zum Einsatz. Was für ein Spaß! Ein bisschen von dem Schneepulver und einen Klecks Wasser in eine Schüssel, und schon wächst wie von Zauberhand eine faszinierende Schnee-Masse zum Spielen und Kneten. Besonders witzig ist es, wenn man hinterher eine kleine Schneeballschlacht auf der grünen Wiese veranstaltet ^^ 
(Als ich das Pulver einen Tag vorher zum Ausprobieren öffnete, kleckerte mir etwas Pulver ins Spülbecken. Ich dachte mir nichts weiter dabei, drehte den Wasserhahn auf, um die Krümel wegzuspülen und hatte kurz darauf ein ganzes Becken voll Schnee zu beseitigen, haha - wie bei echtem Schnee hilft übrigens Salz, damit die Schneemasse wieder zu Wasser wird)


...und weil immer das am meisten Spaß macht, was man eigentlich nicht darf, ging es nach der Schneeballschlacht drinnen weiter mit einem der wohl beliebtesten Kinderspiele ever: Mumienwickeln mit Klopapier, bei uns natürlich mottogetreu abgewandelt in Schneemann-Wickeln. Die Kinder hatten so viel Spaß dabei und drehten ausdauernd ihre Runden, bis die gewickelten Schneemänner am Ende noch (Moosgummi-)Nase und (Tonpapier-)Knöpfe verpasst bekamen. Fotos, die man auf jeden Fall aufheben und am 18. Geburtstag präsentieren sollte :)


 Eine Spielidee von Pinterest, die mir im Laufe der Recherchen nicht nur ein Mal begegnet ist, ist "Pin the nose on Olaf". Das zugrundeliegende Kinderspiel heißt eigentlich "Pin the tail on the donkey": das Bild eines schwanzlosen Esels hängt an der Wand und jedes Kind versucht nun nacheinander, mit verbundenen Augen seinen Eselschwanz an die richtige Stelle zu kleben. Klar, dass der Schwanz am Hals für großes Gelächter sorgt. Das Olaf-Spiel funktioniert nach dem gleichen Prinzip, nur anstelle des Schwanzes mit der Karottennase, die ohne zu gucken an ihren richtigen Platz geklebt werden soll. Die Nasen landeten überall, nur nicht im Gesicht und jeder wollte gerne "NOCHMAAAL!", als das Spiel zu Ende war. An den Nasen habe ich hinten kleine Magnete befestigt, weil wir unser Olaf-Plakat an die Magnettafel gehängt haben. So konnte man das Spiel beliebig oft wiederholen.


Die Vorlage, aus der der große Olaf entstanden ist, gibt es hier zum kostenlosen Download, allerdings in klein mit allen Einzelteilen auf einem A4-Blatt. Das dazugehörige Spiel ist das Olaf-Würfeln: die Schneemannteile liegen in der Mitte und jeder darf der Reihe nach 1x mit dem gebastelten Würfel würfeln. Zeigt der ein Körperteil, kann man es sich nehmen und anfangen, seinen Schneemann zu bauen. Zeigt der Würfel allerdings die Sonne, schmilzt Olaf und man muss ein Körperteil wieder abgeben.
Zitat aus dem Film, Anna zu ihrer Schwester Elsa: "Willst du einen Schneemann bauen?"


Nachdem jeder Partygast sein Polaroid-Foto auf einen winzigen Keilrahmen geklebt und mit blauen Glitzersteinchen verziert hatte, stand eine "Schweinerei" noch aus: Frozen Paint!
Dafür habe ich gekühlten Rasierschaum mit flüssigem Schulkleber gemischt und ein bisschen Glitzer eingestreut. Nun durfte jeder mit einem dicken Pinsel den Schaum auf seinem Stück Tonpapier verteilen und daraus einen Schneemann formen. Der bekam zum Schluss eine Nase, Augen und Knöpfe aus Tonpapier verpasst, trocknete aber leider nicht so, wie ich es mir gedacht hatte (nächstes Mal mehr Kleber!). Rasierschaum und Kleber müssen zu ungefähr gleichen Teilen gemischt werden, damit die Masse richtig hart wird und man einen tollen 3D-Schneemann modellieren kann. Lustig war die Aktion auf jeden Fall, auch wenn der Raum und meine Hände noch 3 Tage später nach "Mann" gerochen haben...


Zum Abendessen hinterher wurden selbstgemachte Pizza-Schneemänner serviert und die Gäste tranken noch einen blauen Eispunsch, bis schon die ersten Mamas vor der Tür standen und es ans Verabschieden ging. Glücklicherweise erleichtert einem die Aussicht auf eine kleine Mitgebsel-Tüte das Nachhause-Gehen dann doch ein bisschen ;)



Fiona spricht heute noch von ihrer Party, möchte am Liebsten das gesamte Buffet noch mal essen und guckt sich regelmäßig die Bilder von der Feier an. Mir haben Vorbereitung, Planung und Durchführung auch großen Spaß gemacht und ich habe das ausgelassene Lachen der Gäste noch im Ohr bei unseren "Schweinereien" wie dem Schneemann-Wickeln oder der Pulverschlacht im Garten.
Schön war's! Ich bin gespannt auf's nächste Jahr!

Dienstag, 14. Oktober 2014

Schwanger - der sechste Monat [+Outing]

Der sechste Monat, Woche 21 - 24


"Weißt du, was krass ist? 6. MONAT (sechs-ter!). Wo ist die Zeit hin? Und trotzdem ist mir die Schwangerschaft immer noch nicht anzusehen, nicht zwingend, jedenfalls. Du zeigst dich jetzt jeden Tag mit kleinen Stupsern, so ein wahnsinnig schönes und einmaliges Gefühl! Die Untersuchung im Babykino hat übrigens wie damals bei deiner Schwester eine Vorderwandplazenta ergeben [d.h. einfach nur, dass die Plazenta - der Mutterkuchen, der das Baby im Bauch versorgt - vorne an der Bauchwand angewachsen ist, dämpft dadurch Tritte ab], also kein Wunder, dass ich dich erst jetzt so richtig spüren kann. Deine Stupser waren immer sehr weit oben im Bauch. Der Ultraschall hat gezeigt, dass du mit dem Köpfchen nach unten liegst, wobei ich glaube, dass du dich inzwischen nochmal gedreht hast, weil ich dich jetzt auf ein Mal unten im Bauch merke. An Wehwehchen habe ich sowas wie Ischias-Ziehen beim Aufstehen, wenn ich länger gesessen habe, rechts zwischen Rücken und Po. Kommt man sich vor, wie eine alte Frau beim Aufstehen! Die Gender-Reveal-Party ist übrigens heute in 2 Wochen. Deko ist schon angekommen, sooo süß, winzige pinke und blaue Schnuller, wie die, die man sich in Groß in den 90ern als Kette um den Hals gehängt hat. Außerdem Teller, Becher, Servietten im "BOY or GIRL?"-Design. Ich freue mich so, das wird bestimmt ganz toll!"

Anfang des sechsten Monats sind wir mit dem Orchester auf Konzertreise nach Griechenland geflogen. Flug und Busfahrt waren auch gar kein Problem, aber man sollte so einen schwangeren Organismus nicht unterschätzen! Der stellt gnadenlos alle "überflüssigen" Körperfunktionen ein, wenn er merkt, dass etwas nicht so ist, wie es sein sollte, um das Baby optimal zu versorgen. In meinem Fall hieß das: ich musste mich jeden Abend entscheiden, ob ich vor dem Konzert mit allen gemeinsam esse oder ob ich im Interesse aller darauf verzichte. Beim ersten Auftritt (im Amphitheater eines 5-Sterne-Hotels) ahnte ich noch nichts von den Vorgängen und bediente mich am üppigen Buffet, nur um kurze Zeit später kreidebleich auf der Bühne zu stehen, in der Hoffnung, nicht vom Dirigentenpult zu fallen vor Übelkeit. Wahrscheinlich war es der Kreislauf, der zwar mit dem Klima ganz gut klar kam, aber mich in die Horizontale zog, sobald sich zusätzlich zu den warmen Temperaturen noch das Blut im Magen sammelte nach dem Essen. Eins geht nur: Verdauung oder Kreislauf...

"Wow, gestern spät abends habe ich deine Tritte zum allerersten Mal von außen durch die Bauchdecke gespürt. Ohne Zweifel! Oh Gott, war das schön! Man vergisst nach 5 Jahren total, wie sich das anfühlt. HERZAUGEN! Und bei dem einen Auftritt hast du mich auch leicht gestupst, beim 2. Satz von Transylvania [einem mazedonischen Volkslied mit Gänsehaut-Charakter], da hast du dir aber wirklich schöne Musik ausgesucht! Gegessen habe ich vor dem Auftritt übrigens nichts: "Die Dirigentin würde sich das Hühnchen gerne einpacken lassen" - haha. Apropos Essen, du bist diesen Monat etwa so groß wie eine Cantaloupe-Melone!"

Wieder zurück in Berlin ging es ans Auspacken und Aufbauen der gekauften Möbel: Hensvik, Malm und die anderen schwedische Freunde. Wenn so ein Wickeltisch einsatzbereit steht, wird es irgendwie nochmal greifbarer, das Ganze. Das Wetter für unsere anstehende "Sex-Party" sah zu dem Zeitpunkt mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 70% laut wetter.com nicht gerade rosig aus für einen schönen Augusttag, also wurde zur Sicherheit der Party-Pavillon im Garten aufgebaut, damit wir in jedem Fall trocken bleiben würden. Ich war ein bisschen traurig, dass von meiner Verwandschaft niemand zugesagt hatte, freute mich aber umso mehr, dass Freunde und Bekannte begeistert von der Idee zur Party waren, sich schon im Vorfeld viele Gedanken machten und zahlreich zum Lüften des Geheimnisses erscheinen würden!

"Ich habe übrigens seit ein paar Tagen "rischtisch Rücken"! Es zieht und sticht hinten rechts knapp über'm Po, wie kurz vor Hexenschuss. Fühlt sich an, als ob eine einzige falsche Bewegung ausreichen würde um für immer in der Haltung bleiben zu müssen... Dementsprechend vorsichtig und steif laufe ich gerade. Hoffentlich sind das noch nicht die Anfänge des "Watscheltums". Bisschen früh, oder?! Wenn ich abends von der Couch aufstehe um ins Bett zu gehen, muss ich mich Wirbel für Wirbel aufrichten, damit nichts zieht oder piekt. Na das kann ja noch heiter werden... P.S. Nach dem letzten Heißhungeranfall auf Erfrischungsstäbchen esse ich inzwischen zum ersten Mal in meinem Leben Senf. Seltsame Vorlieben hast du! P.P.S. Beim Niesen einen Tropfen verloren. WTF? Beckenboden, wo bist du?!"

Ebenfalls im 6. Monat waren wir zu einer digitalen Kreißsaalführung. Das läuft so ab: ein ganzer Haufen Kugelbäuche nimmt in einem Konferenzsaal des Krankenhauses Platz, begleitet von Männern mit Gesichtsausdrücken zwischen "Ich-habe-Feuer-gemacht" bis "Ich will zu meiner Mutti". Eine Ärztin, eine Krankenschwester und eine Hebamme werfen abwechselnd ein paar Eckdaten zu einer etwa 60-seitigen Powerpoint-Präsentation mit qualitativ mittelmäßigen Bildern von Wochenstation und Kreißsaal ein und wollen den potentiellen "Kundinnen" damit das Krankenhaus schmackhaft machen. Gezeigt wird der Ablauf vom Ankommen im Krankenhaus ("und an dieser Tür drücken Sie dann diesen Schalter...") bis zum Tag der Entlassung; ähnlich erschöpft wie nach dem realen Prozedere fühlt man sich auch nach der zweistündigen Vorstellung. Es zog sich unglaublich in die Länge und die Zwischenfragen mancher Männer waren an Komik fast nicht zu überbieten: "Sie haben also 3 Kreißsäle. Und was, wenn ICH die Nummer 4 bin?!" Die Hebamme hat allerdings so freundlich-gelassen gekontert, wie es wohl nur Frauen können, die seit vielen Jahren in diesem Bereich arbeiten: "Wenn wir nicht auch für diese Situation eine Lösung finden würden, hätten wir unseren Beruf verfehlt." Donnngg, voll auf die Zwölf. Eine der Hebammen würde ich jedenfalls gerne für die Geburt buchen, schade, dass das in der Form nicht möglich ist. Ein echtes Berliner Urgestein, weiblicher Mario Barth im Kittel, das die ganze Sache mit der richtigen Portion Humor betrachtet. Thema Babybett nach der Geburt: "Wat solln dit jetzt, denkt sich Baby. Eben war ick do noch im Bauch, wat soll ick jetzt mit nem eijenen Bett..?!" Hahaha. Gefällt mir!


"Hallo mein Schatz, 
aufregende Tage liegen hinter uns! Zuerst der Termin bei der Ärztin, nach 6 langen Wochen endlich mal wieder! Sie hat aber nur ganz kurz geschallt und nicht das zweite große Screening gemacht, weil sowieso 3 Tage später der Termin zur Feindiagnostik anstand, wo alle Organe genauestens untersucht und vermessen wurden. Alles bestens, du bist super entwickelt, "ausgeklappt" ganze 30cm lang, wiegst 470g und liegst mit dem Kopf oben. Was noch oben war, sind übrigens deine Füße (Fußsohlen 4cm lang, awwww), du liegst da wie ein Klappmesser. Von mir hast du diese Gelenkigkeit bestimmt nicht! Ansonsten wurden alle Umfänge/Durchmesser unter die Lupe genommen, Oberschenkelknochen, Herz (4 Kammern, alle genau zu sehen!), Galle, Leber, Harnblase, etc. Der Wahnsinn, was heutzutage alles möglich ist mit der Technik. Der Arzt hat ganz schön auf dem Bauch rumgedrückt, aber du hast die Mitarbeit verweigert. Ob da ein kleiner Steinbock durchscheint...? :) Dein Geschlecht wurde übrigens in allerletzter Sekunde vor der Feier nochmal bestätigt. Puh! Dann kann sie ja kommen, die Sex-Party!"


 "A baby is coming, as cute as can be. 
A boy or a girl - you're invited to see!"

Und dann war er kurz darauf auch endlich gekommen, der große Tag! Geregnet hat es zwischenzeitlich zwar kurz, tat dem Spaß aber keinen Abbruch! So viele liebe Menschen waren da, um unsere "Nummer 2" zu feiern!  
"Haben sich alle sehr mit uns gefreut, du hast jetzt schon viele Freunde!" 
Zu Beginn der Party musste sich jeder Gast für Team BLAU oder Team PINK entscheiden, seine Auswahl mit einer entsprechend farbigen Wäscheklammer an der Kleidung kennzeichnen und sich auf einer Leinwand mit pinkem bzw. blauem Namensschildchen verewigen. Als kleine Entscheidungshilfe gab es direkt daneben eine Übersicht mit den Old-Wives-Tales, den Ammenmärchen, die einer Schwangeren früher erzählt und anhand derer das Geschlecht des Ungeborenen vorausgesagt wurden, wie z.B. runder Bauch = Mädchen, spitzer Bauch = Junge, Lust auf Süßes = Mädchen, Lust auf Saures = Junge usw.


Dann gab es einen kleinen Laufzettel zum Ankreuzen, auf dem alle Aufgaben der Gäste einzeln aufgelistet waren, z.B. einen Hot-Dog vom Buffet essen, ein Polaroid-Foto mit den werdenden Eltern machen und sich damit im Gästebuch verewigen, einen Babybody bemalen, Entbindungstermin-Raten, Breisorten verkosten (Fisch im Gläschen ist echt eklig!), Bauchumfang schätzen, usw.
Ich lasse mal die Bilder sprechen, vielen Dank an dieser Stelle an Marco, den Fotografen!

Polaroid mit den Gastgebern



family & friends


der am Vorabend geschnitzte Melonenkinderwagen mit Mango-Baby <3



Wildlachs mit Gemüse? Rahmspinat? Oder doch lieber Früh-Karotten?


mit
Der Umschlag wurde im Laufe des Nachmittags gut gefüllt, ich bin gespannt,
wer richtig liegt und das Geld am Ende bekommt!

Die Bodies - hier noch ganz jungfräulich weiß

Bauchumfang schätzen und Maßband abschneiden - gar nicht so leicht!

Zusammenfassend wünschen die Gäste dem Baby meine Haare und Papas lange Beine ;)

Auf kleinen vorbereiteten Zetteln in der jeweiligen Farbe haben die Teams gegeneinander Stadt-Land-Fluss gespielt mit Kategorien wie Babyname, Babyspielzeug, Babypflegeprodukt etc., die männlichen Gäste durften ihre Wickel- und Anziehfähigkeiten zur Freude der weiblichen Zuschauer an zwei Puppenkindern unter Beweis stellen (die meines Mannes sind noch ausbaufähig) und dann wurden noch die passend abgeschnittenen Maßbänder zur Bauch-Anprobe gebracht (hier hat übrigens meine Oma gewonnen, auf den Zentimeter genau. Einer Schneiderin macht eben niemand etwas vor...) Als Preise für die einzelnen "Challenges" gab es je nach Team eine pinke oder blaue Pombär-Tüte, rosa Erdbeer- oder blaue Alpenmilch-Rittersport, pinke Gummibären-Ferkel oder blaue Schlümpfe. Herrlich doof, dieses Gender-Farben-Klischee, aber in diesem Fall einfach absolut passend!

Stadt-Land-Fluss mal anders

Zoé wickeln und anziehen gegen die Zeit, hier auf eine ganz spezielle Art und Weise...

 Als alle Aufgaben erledigt waren, wurde es langsam spannend. 
Wir holten den "Enthüllungs-Kuchen"...


...schnitten ihn gemeinsam auf, hoben ihn vorsichtig an uuuund...
PINK! IT'S A GIRL!



..............................................................to be continued..........................................................................

<-- 5. Monat

Freitag, 10. Oktober 2014

One Lovely Blog Award - 14 facts

Schon 10 Tage Oktober und ich bin noch nicht ein Mal zum Bloggen gekommen, weil ich mitten in den Vorbereitungen für die große "Eiskönigin-Mottogeburtstagsparty" (morgen!) des inzwischen 5-jährigen Mädchens stecke. Für eine Kleinigkeit zwischendurch habe ich mir jetzt einfach mal schnell die Zeit genommen, denn ich wurde von Mama-on-the-rocks und Béa von der Tollabox für den "One-Lovely-Blog-Award" nominiert, der gerade um geht in der Blogosphäre. Danke! Tadaaa:




Spielregeln? 
* die Person verlinken, die dich nominiert hat
* Regeln bloggen und Award zeigen
* 7 Fakten über dich veröffentlichen 
* 7 andere Blogger nominieren


2 Nominierungen = 14 Fakten, hier sind sie:


1.) Ich bin als Kind mit meinem Fahrrad über einen Huckelweg gefahren und habe mir beim Sturz über den Lenker eine Ecke vom Schneidezahn abgeschlagen.

2.) Ich war das einzige der 4 Enkelkinder meiner Oma, das keinen Knopf annähen konnte! Heute nenne ich eine Näh- und eine Overlockmaschine mein Eigentum und würde mal behaupten, auch ganz gut damit umgehen zu können.

3.) Als mein Mann und ich uns kennenlernten, besaß ich ganze 3 DVDs (2 davon waren Kinder- bzw. Animationsfilme) und nur ein Gewürz im Schrank: Zimt.

4.) Das Schlimmste im Sportunterricht war für mich der Stufenbarren. Ich wusste nicht mal, wie man auf die erste Stange elegant rauf kommt, geschweige denn, was man macht, wenn man oben ist. 

5.) Bis zur 11.Klasse war ich fest entschlossen, Ärztin für Allgemeinmedizin zu werden und die Praxis meiner kinderlosen Hausärztin zu übernehmen, wenn ich groß bin. Weil ich mich letztendlich für ein Musikstudium entschieden habe, praktiziert meine (nicht mehr junge) Hausärztin noch heute ^^

6.) Ich trage Schuhgröße 42 seit ich 14 Jahre alt bin.

7.) Ich gucke spätabends eigentlich gerne TV Total mit Stefan Raab, schaffe aber in den seltensten Fällen mehr als den Vorspann, bis ich einschlafe. Manchmal reicht's sogar nicht mal für den.

8.) Ich hasse amerikanische Sitcoms und kann mit "How I met your mother", "Two and a half men" etc. nichts anfangen (denkt euch an dieser Stelle bitte die nervigen eingespielten Lacher). Einzige Ausnahme: ALF. Oldie but Goldie!

9.) Auf meinem Zeugnis der ersten Klasse stand, ich sei sehr musikalisch und könne fließend lesen. Einzig Addition und Subtraktion im Bereich von 0-20 bereiten mir noch Probleme. Vermutlich habe ich als Folge dessen auch im Abi einfache Zwischenrechenschritte sicherheitshalber in den Taschenrechner eingetippt.

10.) Irgendwann schreibe ich ein Buch.

11.) In den ersten Jahren meiner musikalischen Laufbahn konnte ich keine Noten lesen...

12.) In der Grundschule habe ich alles gehasst, was im weitesten Sinne mit Schneiden, Kleben und Basteln zusammenhing. Heute könnte ich mit meinem Bastelregal im Schrank einen ganzen Kindergarten mit Material versorgen.

13.) Als Teenager habe ich alle Bände der Reihe "Fear Street" verschlungen (Grusellektüre), heute lese ich fast ausschließlich Bücher aus dem Bereich Belletristik, die mich zum Lachen bringen.

14.) Seit fast 12 Jahren begleitet mich (in 3 Städte und insgesamt 5 Wohnungen) eine Wanduhr, die rückwärts läuft. Ich liebe sie.
 
Hier: 13:48 Uhr



Fast alle Blogs, die ich gerne lese, sind schon von anderen nominiert worden, ich versuche mein Glück mit den Folgenden:


Dienstag, 30. September 2014

Best-Of September

Wie immer um den 30. herum, habe ich auch heute wieder ein paar Bilder aus unserem Monat für euch.

Einen verregneten Sonntag haben wir im Kino verbracht, mit der Biene Maja. Eigentlich war der Film ja ganz süß, aber Fiona waren die Hornissen und die (böse) Beraterin der Bienenkönigin so unheimlich, dass sie am liebsten nach der Hälfte gegangen wäre. Wir haben uns dann ganz dicht aneinander gekuschelt und so den Film doch noch bis zu Ende gucken können. Die Biene mit der (inzwischen) Wespentaillie hat mir in Vollschlank und von Karel Gott besungen irgendwie besser gefallen. Ist wahrscheinlich so ein Kindheitsding. Werde mit Helene Fischers "In einem unbekannten Land..." einfach nicht warm. Schweres Erbe hat sie da angetreten.


Neben ein paar Oberteilen für mich und Kleidchen/Hosen für Fiona (im Stoffhaus: "Mama, ich möchte diesen Stoff! Kannst du mir daraus ein Kostüm nähen?" - "Ööhh, ginge auch ein Kleid...?") sind in diesem Monat auch kleine und große Tröstifanten entstanden. Diesen "Elmar" mit einem blauen und einem pinken Kuschelohr fand ich besonders niedlich, hoffentlich freut sich die Beschenkte! (SM: Freebook "Elefantös" von farbenmix).


Die Tollabox war im September auch wieder mit von der Partie, mit einer sehr gelungenen Bastelbox zum Thema "Handschrift". Hier im Bild ist das Stifterennen auf dem selber zusammengeklebten Parcours zu sehen. Fiona ist unser Rekordhalter mit 5,91 Sekunden von Start bis Ziel  .


Auch wenn es schwer fällt, sich vom Sommer zu verabschieden; der Herbst mit seinen Schätzen ist auch eine tolle Jahreszeit! Speziell im Falle von Kastanien und Eicheln mangelt es Pinterest nicht an Ideen. Also wurde auf nachmittäglichen Ausflügen und Tierparktrips gesammelt was das Zeug hielt und dann mit Farbe, Kleber, Filz und Wackelaugen experimentiert. Die Eule ist nun unser neues Haustier. Brille? Fielmann.


Seit 4 Monaten lernt Fiona das Melodica-Spielen in einer kleinen Gruppe mit anderen Vorschulkindern bzw. Schulanfängern, die ich vorher in musikalischer Früherziehung unterrichtet habe. Bei den Allerjüngsten braucht man besonders viel Geduld, aber wenn sich dann erste Erfolge einstellen, bin ich mindestens genauso stolz wie die Eltern der kleinen Schüler! Mein eigenes Kind überrascht mich schon regelmäßig mit ihrem unglaublichen Ehrgeiz und ihrem Spaß am Lernen und Spielen. Einfach toll. Und der schönste Beruf der Welt sowieso ;)
"It takes a big heart to teach little minds"



Heute in einer Woche ist es schon soweit: das große Mädchen wird 5 (FÜNF!)!
Dass der Lieblingsfilm auch das Motto der Party werden soll, stand schon vor einigen Monaten fest. Inzwischen ist die Deko angekommen, das Kostüm wurde anprobiert (auf ein Mal kann man sogar Handschuhe ohne Hilfe und "Fingerstau" alleine anziehen...) und Einladungskarten gebastelt. Ich bin unterdessen fleißig am Ideen-Sammeln für Eiskönigin-Geburtstags-Aktivitäten, Essen, Kuchen usw., bastle in meiner Freizeit große Schneeflocken und bin voll in meinem Element. Natürlich müsste man nicht so einen Aufriss machen, um einen unvergesslichen fünften Geburtstag zu zaubern, im Zweifel würden es auch das Trampolin und Topfschlagen tun. Aber Mama möchte ja auch ein bisschen Spaß haben. Und das Leuchten in den Augen der Kinder ist einfach unbezahlbar. Hach, ich freu mich drauf!


Berliner Herbsthimmel...ohne Worte



Die Zitate diesen Monat waren der Knaller, was haben wir gelacht!
Fiona ist 4 Jahre und 11 Monate alt.

"Guck mal, Mama, Sasa und ich haben im Garten ein Käfer-Motel installiert."
(Insekten-Hotel)

(in der Kirche gab es nach einem sehr zähen Einschulungsgottesdienst 
kleine Süßigkeitenschultüten für alle Kinder)
Fiona laut: "Na endlich gibt's was zu essen!"

(vor dem Geschwisterkurs bei einer Hebamme)
Ich: "Da kann man der Hebamme auch Fragen stellen!"
Fiona: "Gut, dann frage ich, warum Menschen früher Affen waren..."
(o_o)

"Iiiieeeh, ich sehe das Spiegelbild einer Mücke im Bad!!!"

"Wie heißen denn die Tiere, die hinten leuchten?"
Fiona: "Glühbirnchen."

"Zu deinem 5. Geburtstag kannst du 5 Kinder einladen."
Fiona: "Wir müssen damit aufhören! Zu meinem 10. Geburtstag lade ich 
10 ein und zu meinem 100. dann 100 Kinder. Das geht doch nicht."

(Wir sehen im Einkaufszentrum zufällig eine Modenschau)
Fiona: "Mit schicken Kleidern auf der Bühne hin und her laufen,
das ist ja auch kein aufregender Job..."

"Als ich in der ersten Klasse war, hatten wir dort einen echten Igel, der hieß Putzi."
"Hahaha, hat der immer bei euch sauber gemacht?"

"Ich habe meinen Rücken abgekratzt!"

(über mein Bauchnabelpiercing)
"Gut, dass das Loch so klein ist, sonst könnte man ja zum Baby reingucken.
Aber da ist ja auch noch die Schwammwand dazwischen."
- "Die was?!"
"Na den Mutterkuchen meine ich!"

"Machst du mir einen Elsa-Zopf?"
(ich flechte)
Sie: "Der ist so kurz! Früher hast du den immer länger gemacht!"

"Deine Haare sind ganz schön zerkraust, Mama."

"Ich habe eine Kastanie schlüpfen lassen!"

"Wie alt ist denn Opa geworden?"
- "64."
"Boah, das ist ja mehr als man zählen kann!"

"Hey Nono, wie bist du denn an die Chips auf dem Schrank rangekommen?!"
- "Mit der Hilfe des Stuhls."
(Genitiv, Herzaugen!)

"Der Kastanienbaum verbirgt sich hinter dem Zaun."

"Wenn unserem Baby die Sachen zu klein sind, müssen wir sie aber aufheben."
Ich: "Warum? Meinst du, wir kriegen noch ein Baby?"
Fiona: "Na man kann ja nie wissen mit wem man noch verheiratet ist."

Ich: "Weißt du schon, wie man einen Bär malt?"
Fiona: "Ja, einen runden Kopf und dann den großen Hintern."
Ich: "Hahaha..."
Fiona: "Was denn? Hintern ist doch der Rücken oder?!"

"Heute kommt der Sandmann aus Chinesien."

"Ich habe heute kleine Guglhupfs gebacken."
(etwas später)
"Mama, darf ich einen von den springenden Kuchen probieren?"

"Mama, ich möchte mal wieder schwimmen gehen!"
(guckt an mir runter)
"Aber das geht wohl nicht, mit dem dicken Bauch gehst du ja unter..."

"Fiona, du bist noch so aufgekratzt. 
Wollen wir noch kurz auf den Spielplatz gehen, auch wenn es gleich dunkel wird?"
- "Klar, ich bin ja auch nachtaktiv!"

"Mama, weißt du was?
Im Meer gibt es etwas, das heißt Symbiose. 
Zum Beispiel, wenn ein Seeigel auf einem Krebs wohnt."

Wir spielen Murmelmikado. Papa verliert.
Fiona eiskalt: "Tja, Papa, wer nix kann, der kann nix."

"Was wünschst du dir denn zum Geburtstag?"
- "Die Elsa-Barbie mit den leuchtenden Brüsten."

Fiona trickst mich aus und lacht:
"Das war eine Reinlegung, Mama!"